Was ist psychosoziale Beratung?

Die psychosoziale Beratung, im Englischen auch Counselling genannt, ist eine professionelle psychologische Beratung von Gruppen oder Einzelnen. Ziel psychosozialer Beratung ist es, die Klientinnen und Klienten in unterschiedlichen Bereichen ihres Lebens und in verschiedenen Lebensphasen zu unterstützen und Veränderungsprozesse in Gang zu setzen.

Als psychosozialer Berater/Beraterin begleitest du Menschen in schwierigen Lebenssituationen, bei Krisen, Stress, Ängsten, Trennung und Verlust im persönlichen, familiären und beruflichen Umfeld.  Auch der Wunsch nach einer verbesserten sozialen Integration und Klärung von Beziehungsschwierigkeiten kann der Antrieb für eine Beratungssitzung sein. Im Rahmen der Beratung können die Eigenverantwortung und die Eigenleistungen der Klienten und Klientinnen gefördert werden. Durch eine Weiterentwicklung der eigenen Verhaltensmuster und durch Veränderungen im eigenen Erleben kann sich die persönliche Befindlichkeit langfristig verbessern.

Wo und wie werden psychosoziale Beratungen durchgeführt?

Psychosoziale Beratungen können in selbständiger Praxis oder in Institutionen in den Bereichen Bildung, Beschäftigung, Persönlichkeitsarbeit, Erziehungsarbeit und Familienberatung stattfinden. Auch die Telefonseelsorge arbeitet im beraterischen Einzelsetting. Die Beratung findet in Form von Einzel-, Paar-, Gruppen- oder Familiensitzungen statt. Gearbeitet wird nicht nur problemorientiert, sondern auch ressourcenorientiert. Gerade das Modell und Konzept der Logosynthese bietet einen grossen Vorteil, da sie die wichtigen Bestandteile einer Beratung, nämlich Arbeitsbeziehung, Klärung, Problem- und Ressourcenaktivierung sowie die Bewältigung integriert.

Was lernst du?

In diesem Logosynthese ® Diplomlehrgang in psychosozialer Beratung werden die Grundlagen der Beratung wie Kommunikation, Beziehungen, Rolle, Konzeption, Wahrnehmung und Reflexion, Marketing und Ethik gelehrt. Im Zentrum steht der Beratungsprozess. Du lernst, wie du eine Beratung vorbereitest, durchführst und abschliesst.

Für jede dieser Beratungsaspekte werden Methodenkompetenzen, Sozialkompetenz und persönliche Kompetenzen auf der Basis der Logosynthese®  gelehrt. Die Logosynthese® ist ein umfassendes Konzept zur Lösung von Konflikten und Krisen, zur Unterstützung von Herausforderungen  zur persönlichen Entwicklung . Die Logosynthese bietet neue Arbeitsmethoden in der Beratung auf der Basis der Energiepsychologie. Sie befähigt Menschen, ihre Lebensaufgaben und Lebensziele zu finden und umzusetzen.

Mit der Anwendung der Logosynthese bei dir selbst und der Auseinandersetzung mit deiner eigenen Haltung, Identität und Rolle wirst du dich persönlich weiterentwickeln und mehr Energie für dein Leben zur Verfügung haben. Wir bieten verschiedene Gefässe für eigene Prozesse und Gruppenprozesse an.

So wirst du Klienten mit Hilfe der Logosynthese einfach, effizient und nachhaltig beraten.

Flyer

Aufbau und Finanzierung

Vor Beginn des Diplomlehrganges besuchst du das Logosynthese Basisseminar bei einem Logosynthese Trainer oder im Institut für Logosynthese Schweiz.

Du absolvierst ein 3-jähriges Ausbildungsprogramm für psychosoziale Beratung auf der Basis der Logosynthese. Das Ausbildungsprogramm gliedert sich in 6 x 3-Tagesseminare mit Theorie, Supervision und eigenem Prozess. Die  jährliche 6-tägige internationale Sommerkonferenz ist im Preis inbegriffen (exkl. Hotelkosten).

Der Logosynthese Diplomlehrgang besteht aus 24 Plätzen, jedes Jahr fangen 8 neue Lernende an.

Du lernst die Anwendung der Logosynthese im Beratungsprozess. Grundlage ist das Basisprocedere der Logosynthese. Jedes Jahr steht unter dem Motto der Themenseminare in Logosynthese: Weg des Willens, Weg des Vertrauens und Weg des Mutes.

Du wirst in die Grundlagen der psychosozialen Beratung eingeführt und lernst die wesentlichen Tätigkeiten der psychosozialen Beratung gemäss Richtlinien der Schweizerischen Gesellschaft für Beratung.

Nach der 3-jährigen Ausbildung erhältst du den Practitioner in Logosynthese® und das Diplom in psychosozialer Beratung in Logosynthese®. Dieser Diplomlehrgang ist als Vorbereitungskurs für die eidgn. höhere Fachprüfung beim Bund anerkannt. Damit erhältst du  50% der Ausbildungskosten vom Bund zurück (max. CHF 10’500.-). Weitere Infos .

Ausbildungskosten

pro Jahr: CHF 7’500, zahlbar in drei Raten.

Gesamtkosten der Ausbildung: Total CHF 21’500.

Anmeldegebühr CHF 250.

Zusätzliche Einzelsupervisionen und Selbsterfahrung gemäss individuellen Ansätzen der Logosynthese® Supervisoren.

Reisekosten und Übernachtungskosten zulasten der Teilnehmenden

Anmeldung

Seminarort, Arbeitszeiten, Daten

Seminarort

Die 3-tägigen Seminarblöcke finden im Institut für Logosynthese Schweiz in Bad Ragaz statt. Dort sind der Seminarraum, Gruppenräume und ein Pausenraum vorhanden.

Das Institut liegt unmittelbar neben dem Bahnhof und verfügt über Parkplätze direkt vor dem Haus.

Hotels finden sich in der Gehnähe vom Bahnhof und Institut: z.B.  Hotel Torkelbündte (gibt Seminarrabatt), Hotel Ursulina, u.a.

Die internationale Sommerkonferenz findet dieses Jahr in  Riolo Terme in Italien statt, im Grand Hotel Riolo Terme. Die Konferenzteilnehmenden sind alle im Seminarhotel untergebracht.

Arbeitszeiten

Der dreitägige Seminarblock beginnt jeden Tag um 10 Uhr und dauert bis 18 Uhr.  Es gibt eine Mittagspause von 1.5 Stunden.

Jeder Seminartag umfasst 6 Arbeitsstunden oder 8 Lektionen.

Die Sommerkonferenz findet vom 28. Juni bis 3. Juli 2020 statt mit Beginn um 15.00 Uhr und Ende um 14.00 Uhr.

Daten 

28. – 30. Januar 2021

18.– 20. Februar 2021

18.– 20. März 2021

27. – 29. Mai 2021

12. – 14. August 2021

11. – 13. November 2021

20. – 22. Januar 2022

17. – 19. Februar 2022

17. – 19. März 2022

19. – 21. Mai 2022

18. – 20. August 2022

10. – 12. November 2022

26. – 28. Januar 2023

02. – 04. März 2023

20. – 22. April 2023

17. – 19. August 2023

05. – 07. Oktober 2023

09. – 11. November 2023

Organisation

Das Institut für Logosynthese® Schweiz organisiert diesen Logosynthese® Diplomlehrgang in psychosozialer Beratung .

Die Ausbildungsleitung besteht aus einem Team von 3 Fachpersonen. Vorsitz dieses Ausbildungsteams ist die Institutsleiterin des Instituts für Logosynthese®Schweiz, Dr. med. Suzanne von Blumenthal, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH seit 1993, Supervisorin BSO und Trainer in Logosynthese seit 2014.

Sie trägt die Gesamtverantwortung für den Logosynthese®Diplomlehrgang in psychosozialer Beratung sowohl im fachlichen als auch organisatorischen Bereich. Sie ist in der Rolle des Kursanbieters gegenüber dem Bund (SBFI), der die Subjektfinanzierung für die Ausbildungskosten der Lernenden sicherstellt.

Damit wählt sie das Ausbildungsteam, die Lehrbeauftragten, Supervisoren und stellt die Verträge mit den Lernenden aus. Sie ist zuständig für die Organisation der Diplomierung inkl. Wahl der Prüfungsexperten.

Für die Umsetzung des Ausbildungskonzeptes, die Festlegung der inhaltlichen Lernziele, Methodik und Didaktik ist das Ausbildungsteam zuständig. Die dazu gehörenden Aufgaben werden unter den Teammitgliedern aufgeteilt.

Die Begleitung der Lernenden wird aufgeteilt: eine Person übernimmt den Supervisionsprozess während der Seminartage am Institut, eine Person macht die persönliche Begleitung und die Prozessbegleitung in der Ausbildungsgruppe. Während der 6-tägigen Arbeitskonferenz werden die Lernenden auch von einem Teammitglied begleitet.

Das Ausbildungsteam kann einzelne Theorie- und Praxisseminare selbst als Lehrbeauftragte übernehmen.

Mitglieder des Ausbildungsteams sind:

Christin Aannerud: eidgn. dipl. Psychosoziale Beraterin HFP seit 2016, Coach und Supervisorn BSO und Trainer in Logosynthese.

Patrizia Luise: eidgn. dipl. psychosoziale Beraterin HFP seit 2017, Trainer in Logosynthese, Coach und Supervisorin BSO.

Zulassungskriterien

Diese Kriterien entsprechen den Richtlinien des EAC und der SGfB. Diese Ausbildung richtet sich an Berufstätige mit einem Berufsabschluss und/oder mit höherem Schulabschluss (Fachhochschule, Hochschule oder gleichwertigen Abschluss), die über mindestens fünf Jahre Berufserfahrung verfügen.

  • Du hast Erfahrung in der Arbeit mit Erwachsenen oder Kindern
  • Du bist eine ausgeglichene Person, haben Empathie und eine gute Sozialkompetenz
  • Du schickst ein Motivationsschreiben an die Ausbildungsleitung des Instituts für Logosynthese® Schweiz, in dem Du bestätigst, dass Du bereit sind, Dich zu engagieren, die Verantwortung für den persönlichen Lernprozess zu übernehmen und die ethischen Richtlinien des EAC und der SGfB einzuhalten
  • Persönliches Aufnahmegespräch mit der Ausbildungsleiterin
  • Teilnahme an einem Basisseminar Logosynthese bei einem Trainer Logosynthese oder im Institut für Logosynthese® Schweiz.

Registrierungsverfahren

Wer sich für den Logosynthese® Diplomlehrgang in psychosozialer Beratung interessiert, wird zu einem persönlichen Gespräch mit der Ausbildungsleiterin eingeladen. In diesem Gespräch wird besprochen, ob das Programm, Ideen, Bedürfnissen und Anforderungen entspricht. Vor dem Vorstellungsgespräch ist ein kurzer Lebenslauf und das Motivationsschreiben einzusenden. Das Registrierungsverfahren wird abgeschlossen mit der definitiven Anmeldung und Bezahlung der Anmeldegebühr von CHF 250.

Ausbildungsvertrag

Im Anschluss an die definitive Anmeldung erstellt das Institut für Logosynthese® Schweiz einen Ausbildungsvertrag. Der Ausbildungsvertrag hat eine Laufzeit von einem Jahr und beinhaltet:

  • 6 dreitägige Seminare
  • 1 jährliche internationale Arbeitskonferenz von 6 Tagen
  • Bewertung des Zwischenberichtes

Wird der Vertrag nicht 2 Monate vor Ende des Ausbildungsjahres gekündigt, wird der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr verlängert. Der Vertrag endet automatisch nach drei Jahren.

Eine Teilnahmebescheinigung wird nach jedem abgeschlossenen Jahr ausgestellt wie auch die Zahlungsbestätigung, die für die Rückforderung der Ausbildungskosten beim Bund benötigt wird.

Die Kosten für die zusätzlichen Stunden Selbsterfahrung, Einzelsupervision, Supervisionstage und die Unterkunft und Verpflegung der 6-tägigen Arbeitskonferenz sind im Vertrag mit dem Institut für Logosynthese® Schweiz nicht enthalten.

Bei vorzeitigem Rücktritt vor Ausbildungsbeginn wird ein Unkostenbeitrag von CHF 500 erhoben. Nach Ausbildungsbeginn richten sich die Kosten anteilsmässig an die besuchten Seminartage abzüglich eines Unkostenbeitrages von CHF 500.

Beratungskonzept des Diplomlehrgangs

Wer sich für den Logosynthese® Diplomlehrgang in psychosozialer Beratung interessiert, wird  zu einem persönlichen Gespräch mit der Ausbildungsleiterin eingeladen.

In diesem Gespräch wird besprochen, ob das Programm, Ideen, Bedürfnissen und Anforderungen entspricht. Vor dem Vorstellungsgespräch ist  ein kurzer Lebenslauf und das Motivationsschreiben einzusenden.

Das Registrierungsverfahren wird abgeschlossen mit der definitiven Anmeldung und Bezahlung der Anmeldegebühr von CHF 250.

Ausbildungsvertrag

Nach der Entscheidung, sich für die Teilnahme am Logosynthese® Diplomlehrgang in psychosozialer Beratung anzumelden, wird das Institut für Logosynthese® Schweiz einen Ausbildungsvertrag erstellen.

Der Ausbildungsvertrag hat eine Laufzeit von einem Jahr und beinhaltet:

  • 6 drei-tägige Seminare
  • 1 jährliche internationale Arbeitskonferenz von 6 Tagen
  • Bewertung des Zwischenberichtes

Wird der Vertrag nicht 2 Monate vor Ende des Ausbildungsjahres gekündigt, wird der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr verlängert. Der Vertrag endet automatisch nach drei Jahren.

Eine Teilnahmebescheinigung wird nach jedem abgeschlossenen Jahr ausgestellt.

Die Kosten für die zusätzlichen Stunden Selbsterfahrung, Einzelsupervision, Supervisionstage und die Unterkunft und Verpflegung der 6-tägigen Arbeitskonferenz sind im Vertrag mit dem Institut für Logosynthese® Schweiz nicht enthalten.

Bei vorzeitigem Rücktritt vor Ausbildungsbeginn wird ein Unkostenbeitrag von CHF 500 erhoben.

Nach Ausbildungsbeginn richten sich die Kosten anteilsmässig an die besuchten Seminartage abzüglich eines Unkostenbeitrages von CHF 500.

Das Beratungskonzept orientiert sich an der personzentrierten Beratung mit Elementen aus der Transaktionsanalyse und NLP. Der Aufbau der Arbeitsbeziehung bildet dabei ein zentraler Bestandteil. Die dazu notwendigen Voraussetzungen bilden den zentralen Fokus des Diplomlehrganges: neben der Theorievermittlung werden die Kompetenzen zum Aufbau, Halten und Beenden einer Arbeitsbeziehung regelmässig unter Supervision geübt. Dabei werden auch die Interaktionen zwischen Berater und Klient berücksichtigt, indem die Selbstreflexion im Beratungsprozess ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung ist.

Dazu kommt das «Logosynthese®-7-Schritte-Basismodell, das in jeder Ausbildungssequenz theoretisch und praktisch angewendet wird. Dies bildet den Kern der Intervention in der Beratung eines Klienten, aber auch von Systemen.

Das 7-Schritte-Basismodell zeigt die Grundstruktur des Beratungsprozesses in Logosynthese®auf, das Aktionen, Phasen, Interventionen und Schritte umfasst.

  1. Aufbau der Arbeitsbeziehung: Aufbau von einem sicheren Raum mit klaren Zeitgrenzen, Empathie und Kongruenz, klare Führung im Prozess, Aufbauen und Halten der tragenden Arbeitsbeziehung.
  2. Informationen einholen: neue Informationen aufnehmen, Fokus finden zu wahrgenommenen Problemen, Selbstbild, Fremdbilder, Glaubenssätze, Denken, Emotionen, Verhaltensweisen, Umfeld, persönliche Geschichte (soweit nötig).
  3. Relevante Themen klären und festlegen: welche Themen sind aktuell, Ansätze der Veränderung, Finden von erstarrten Wahrnehmungsstrukturen (Auslöser)
  4. Für die Veränderung relevante Informationen vermitteln: Instruktion über die verwendeten Sätze der Logosynthese und die Grundbegriffe der Wirkweise erklären, oder erst erfahren: „Wollen Sie ein Experiment wagen?“ und dann erklären.
  5. Das Vertragsthema aktivieren: über die Metafrage A („Wie leiden Sie“) und Metafrage B („wodurch leiden Sie?“) werden die Reaktionen und der Auslöser aktiviert.
  6. Ereignisse verarbeiten: Auflösen von erstarrten Wahrnehmungen/Energieblockaden mithilfe von drei Sätzen, die vom Klienten ausgesprochen werden. Die erstarrten Strukturen werden aufgelöst, die Energie wird am richtigen Ort zugeordnet. Dieser Prozess fördert die Integration und Fokussierung des Selbst, verstärkt den Kontakt mit der eigenen Essenz.
  7. Verarbeitung abschliessen und Gelerntes integrieren: Das bearbeitete Thema wird im Kontext des Lebens des Klienten neu eingeordnet, und je nach Resultat weiterbearbeitet oder die Sitzung beendet.

Beratungskompetenzen

Der Logosynthese® Diplomlehrgang in psychosozialer Beratung fördert das Bewusstsein, Wissen und die Fähigkeiten in der Begleitung von Menschen in ihren wichtigsten Lebensbereichen:

  • Kenntnisse und Praxis in Grundlagen der begleiteten Veränderung in komplexen Systemen und Bereichen
  • Bildung einer stützenden Arbeitsbeziehung mit Verständnis für die persönlichen Aspekte aller Beteiligten
  • Verständnis für den Klienten als Individuum im Kontext der Familie, der Organisation, der Gesellschaft, der Kultur und der kulturellen Unterschiede
  • Setzen, Aufrechterhalten und Überprüfen der geeigneten strukturellen und zwischenmenschlichen Grenzen
  • Kenntnis der Aufgabenorientierung und Vertragsgestaltung über die Ziele des Beratungsprozesses
  • Entwicklung des Bewusstseins für den Kontext, in dem der Klient und der Berater arbeiten, damit die bestmöglichen Bedingungen geschaffen werden; Entwicklung des Bewusstseins, wie die Beratung den Kontext beeinflusst;
  • Entwicklung einer ethischen und professionellen Einstellung zur Bewertung der eigenen Arbeit von einem übergeordneten Standpunkt aus.
  • Angehen der Fragestellungen des Klienten in Rahmen eines Beratungsprozesses und auf Grundlagen der Logosynthese®
  • Unterstützung der persönlichen Einsicht, Entwicklung und Veränderung des Klienten
  • Unterstützung des Lerntransfers aus der Beratungsbeziehung in den Alltag des Klienten
  • Überprüfung des Beratungsprozesses im Hinblick auf die Erfahrung des Klienten und auf die Grundlagen der Logosynthese®
  • Beratung in einer Weise zum Abschluss zu bringen, die die Erfahrung sowohl für den als auch für den Berater/ die Beraterin berücksichtigt.
  • Konsequentes Arbeiten innerhalb einer klaren theoretischen Ausrichtung
  • Grenzen und Begrenzungen erkennen, die eine Begleitung durch eine andere Fachperson erfordert, und eine entsprechende Zuweisung des Klienten einleiten.
  • Bewusstsein für ethische Fragestellungen und für den geeigneten Umgang mit ethischen Dilemmata.
  • Evaluierung des Beratungsprozesses im Hinblick auf das eigene Lernen als Berater
  • Erkennen die Notwendigkeit einer fortlaufenden Supervision und entsprechender Umsetzung
  • Aufbau und Durchführung von Marketing, Werbung, Organisation (Aufbau von Administration: Organisation der Beratungen (Zeitplanung, Terminierung) und Dokumentation inkl. Archivierung)
  • Aufbau und Führung einer Buchhaltung und Budgetierung/Jahresplanung

Ausbildungsanforderungen für Diplomlehrgang in psychosoziale Beratung

Die Teilnehmenden des Logosynthese® Diplomlehrgang in psychosozialer Beratung sollen innerhalb von mindestens 3 Jahren nachweisen können, dass sie 300 Stunden Seminararbeit einschließlich theoretischen und praktischen Anteilen geleistet haben. Sie sollen 50 Stunden kontinuierliche persönliche Entwicklung innerhalb ihres gewählten Praxismodells Logosynthese® nachweisen und über einen 150 Stunden supervidierte Praxis, d.h. Beratungszeit mit Klienten verfügen (gemäss Beratungsrichtlinien der SGfB)

Jedes Ausbildungsjahr umfasst 18 Seminartage à 6 Arbeitsstunden: 72 Stunden Theorie und Praxis, 18 Stunden Supervision und 18 Stunden persönliche Entwicklung.

Zusätzlich kommt die 6-tägige Arbeitskonferenz mit Theorie und Praxis (24 Stunden) und persönlicher Arbeit mit Selbsterfahrung (12 Stunden) und Praxisgruppen (10 Stunden).

Die von den Teilnehmenden selbst organisierten Praxisgruppen während des Jahres werden mit min 6 x 2 Stunden angerechnet als weiteres Lernfeld, neben Selbststudium mit Lesen von Fachbüchern und -artikeln.

Damit umfasst jedes Ausbildungsjahr 96 Stunden Theorie/Praxis, 18 Stunden Supervision und 30 Stunden persönliche Entwicklung/Selbsterfahrung und etwa 40 Stunden Selbststudium, Üben in der Praxis und Erstellen von Zwischenberichten.

Zusätzlich sind in den 3 Ausbildungsjahren 5 Stunden individueller persönlicher Entwicklung in Logosynthese®(Selbsterfahrung) und 5 Stunden Einzelsupervision in Logosynthese oder 1 Tag Gruppensupervision à 6 Stunden in Logosynthese und 25 Stunden Supervision nach Wahl nachzuweisen.

Inhalt des Ausbildungsprogrammes

Seminare (Theorie und Praxis)

Die Seminare vermitteln Konzepte und Methoden der Beratung und Begleitung von Menschen, mit Übungen zur Anwendung in der eigenen Arbeitspraxis, sowie Supervision und persönlichen Prozess.

Jedes Ausbildungsjahr besteht aus einem Zyklus der Theorie der Logosynthese: Weg des Vertrauens, Weg des Willens und Weg des Mutes.

In jedem Ausbildungsjahr werden die Praxisgruppen neu gebildet.

Zyklus A: Weg des Vertrauens (18 Tage)

Logosynthese in Beziehungen – Vertrauen und Loslassen

Du bist nicht allein. Du lebst in Beziehungen, in Gemeinschaften und in einer Gesellschaft, die biologische und psychologische Bedürfnisse erfüllt. Du lernst neue Leute kennen, du bist bei ihnen und verabschiedest dich, du musst – aus vielen Gründen. Deine Art, in Beziehung zu sein, wird von deinen Vorbildern und eigenen Erfahrungen in der Vergangenheit bestimmt. Negative Erfahrungen, Abschied und Nostalgie, Sehnsucht und Vorstellungen, wie die Welt sein sollte, können Schablonen für Gefühls-, Denk- und Verhaltensmuster bilden, die gesunden Beziehungen im Hier und Jetzt im Wege stehen. Du lernst mehr über den Prozess des Vertrauens und Loslassens in deinem Alltag.

Seminar A1: Was ist Beratung?

  • Grundlagen der Beratung: Definitionen, Rollen in der Beratung,
  • Geschichte und Entwicklung des Beratungsfeldes
  • Kontext der Beratung in der Gesellschaft und familiären Systemen
  • Beratung heute
  • Achsen der Logosynthese® im Achteck der Lebensenergie
  • Aufbau von Praxisgruppen, Lernprozess

 Seminar A2: Kommunikation und Arbeitsbeziehung

  • Aufbau einer Arbeitsbeziehung, Kontaktaufnahme
  • Aktives Zuhören
  • Kommunikation
  • Fragen, Feedback
  • Halten, Sicherheit, Struktur

Seminar A3: Grundlagen der Logosynthese®auffrischen: 

  • Logosynthese®-7-Schritte-Modell
  • Meta-Fragen: Reaktionen und Auslöser
  •  Interventionstechniken
  • Problemanalyse in der Beratung
  • Bearbeiten von Erinnerungen, Phantasien, Überzeugungen

Seminar A4: Weg des Vertrauens Teil 1: Loslassen

  • Trauern, Abschied, Loslassen
  • Herausforderungen in Beziehungen: Vertrauen, Misstrauen, Enttäuschung, Trennung
  • Überzeugungen, Fantasien und Erinnerungen an idealisierte Beziehungen
  • Gussformen, Schablonen, Modelle in Beziehungen
  • Technik Mapping in der Gegenwart

Seminar A5:  Weg des Vertrauens Teil 2: Von der Vergangenheit in die Zukunft

  • Die sieben Muster in Beziehungen
  • Technik Mapping von Mustern
  • Logosynthese in der Beziehung – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
  • Beziehung Klient-Berater: Herausforderungen und persönliche Muster

Seminar A6: Was dem Vertrauen im Wege steht

  • sichere Basis, Gestalten und Halten der Sicherheit für sich und in der Gruppe/im System
  • Überzeugungen/Glaubenssätze über den Verlust eines Arbeitsplatzes, einer Aufgabe, einer Person
  • Fantasien über mich selbst und andere, ok- und nicht ok-Position
  • Vertrauen in die Gesellschaft: Rollen und Aufgaben im Leben
  • Essenz im sozio-energetischen Feld

Zyklus B: Weg des Willens (18 Tage)

„Man kann das Meer nicht überqueren, indem man nur auf das Wasser starrt“, sagte der indische Dichter Tagore. Die wichtigste Frage in der begleiteten Veränderung ist: „Weshalb bist du hier auf der Welt?“
Die zweitwichtigste Frage ist: „Was hält dich davon ab das umzusetzen?“

Für viele Menschen ist eine Lebensaufgabe etwas, das sie als langweilig oder stressig empfinden. Sie neigen dazu, nach mehr und besserem zu streben, wobei das Versagen eine andauernde Möglichkeit ist.

Die Basis solcher Muster liegt in einer Vergangenheit, verbunden mit Versagen aufgrund Schwächen in der eigenen Identität und im Selbstwert. Die Verarbeitung dieses Musters ermöglicht es dir, aus der Vergangenheit zu lernen und Klarheit über die Zukunft zu erreichen. Du lernst aus den Fehlern der Vergangenheit und gestaltest deine Zukunft mit Hilfe aller verfügbaren Ressourcen.

Das Seminar „Weg des Willens“ unterstützt dich dabei, deine Mission, deine Lebensaufgabe zu finden und Blockaden zu beseitigen, um deine Ziele zu erreichen. Dein Motto könnte nach Rainer Maria Rilke lauten: „Du musst dein Leben ändern.“ Du lernst, wie du deine Klienten dabei unterstützen kannst, ihre Lebensaufgabe zu entdecken und den Weg dorthin zu finden.

Seminar B1 Weg des Willens Teil 1: Deine Mission entdecken:

  • Essenz: deine Mission in der Beratung
  • Aufgaben-, Prozess- und Ressourcenorientierung
  • Lernen von Modellen und Rollen
  • Der Wille in der Logosynthese®
  • Achsen der Logosynthese® im Achteck der Lebensenergie
  • Angst vor Misserfolg, Passivität, Resignation
  • Streben: Pflichten, Arroganz, Ehrgeiz: Muster und Gewohnheiten

Seminar B2 Weg des Willens Teil 2: Führung und Durchführung

  • Rolle des Beraters
  • Sicheres Gefäss im Beratungsprozess
  • Schritt für Schritt: Wiederholung und Disziplin
  • Logosynthese® als Prozess
  • Technik: Zeitlinie – Übung
  • Lernen als Prozess, Feedback, Lernen von Lernenden.

Seminar B3: Was ist ein Beratungsvertrag?

  • Beratungsverträge und -ziele
  • Vertrag für Rahmen und Inhalt.
  • Interviewtechniken: Aktives Zuhören, Tempo & Führung, „Rapport“
  • Transfer von der Beratung in den Alltag
  • Konfliktmanagement in einer Zwei-Personen-Beziehung: Konfliktmodelle, Prävention, Verhandlung, Mediation.

Seminar B4: Lernen in der begleiteten Veränderung

  • Lernstile, Lernmodelle
  • Lernen als Prozess in der Beziehung
  • Lernen in Organisationen, in komplexen Systemen
  • Überwachung: Prozess und Phasen
  • Lernen im Gruppenprozess, Rollen in Gruppen.

Seminar B5: Ich bin Berater!

  • Meine Fachkompetenz in der Beratung entdecken
  • Begrenzung, Grenzen, Übertretung
  • Unterschied zwischen Beratung, Coaching, Psychotherapie,
  • ethische Fragen
  • Kompetenzfeld in der Beratung aufgrund von Vorerfahrungen: Was steht im Weg?

Seminar B6 Welche Farbe hat das Geld?

  • Identifizieren und Auflösen von Überzeugungen/Glaubenssätze über Geld, Erfolg und Status
  • Marketingstrategien: Überzeugungen, Fantasien und Wünsche
  • Essenz im Anbieten von Beratung und in der Werbung
  • Budget und Finanzplanung

Zyklus C: Weg des Mutes (18 Tage)

Konflikte und Stress sind Teil des Lebens. Menschen neigen dazu, dies zu fürchten und zu vermeiden, was sie in der Vergangenheit verletzt hat. Der gesunde Umgang mit belastenden Ereignissen ermöglicht es Menschen, belastende Konflikte aus der Vergangenheit zu verarbeiten, in der Gegenwart zu leben und zukünftige Risiken sorgfältig zu managen.

Die Logosynthese® bietet leistungsfähige Instrumente, um die schmerzhafte Vergangenheit zu verarbeiten und neue Perspektiven zu eröffnen.

Der Zyklus „Weg des Mutes“ dient der beruflichen, persönlichen und spirituellen Entwicklung. Dies wird dir helfen, dein Potenzial zu verbessern, um deine Klienten und Klientinnen auf ihrem Lebensweg zu unterstützen. Du wirst erforschen, was dich in der Vergangenheit gestresst hat, und du wirst Wege finden, diese stressigen Ereignisse der Vergangenheit mit Hilfe der Logosynthese® zu heilen, in Verbindung mit den neuesten Erkenntnissen der Traumaforschung und Neurowissenschaften.

Seminar C1 Weg des Mutes Teil 1: Umgang mit Stress

  • Stressmodelle: Eustress, Notlage
  • Angst und Überleben
  • Achsen der Logosynthese® im Achteck der Lebensenergie
  • Technik: Zukunftsphantasien – Übung
  • Anwendung von Metaphern in einem Beratungsprozess

Seminar C2 Weg des Mutes Teil 2: erstarrte Erinnerungen

  • Arten von Trauma, Modelle, Muster und Verhalten
  • Erkennen von Trauma in einem Beratungsprozess
  • Grenzen der Beratungsarbeit mit Trauma
  • Erstarrte Erinnerungen, grundlegende Abläufe, Reaktionen und Auslöser

Seminar C3: Mut und Trennung

  • Eintreten und Verlassen des Feldes, des Systems, des Lebenszyklus
  • Erkennen von Trennungs- und Entfremdungsthemen,
  • Muster der Bewältigung von Verlassenheit, affektiven Verhalten und kognitiven Aspekten einer kreativen Anpassung
  • Übertragung und Gegenübertragung: Spiegelung und Auflösung paralleler Prozesse

Seminar C4 Laufen in der Praxis:

  • Unternehmen, Organisation
  • Gesetze und Vorschriften in der Schweiz
  • Zertifizierung und Akkreditierung
  • Vernetzung, Kooperation
  • Marketing, Kundensegment, Werbung
  • Versicherung, Steuern, Buchhaltung

Seminar C5 Arbeiten in Gruppen:

  • Gruppen- und Teamdynamik: Aufgaben, Rollen, Verantwortung
  • Stufen der Gruppenentwicklung
  • Regeln und Kultur in Gruppen
  • Führung von Team, Gruppen
  • Prinzipien von Zeit, Aufgabe und Raum

Seminar C6 Mut in der Welt:

  • Logosynthese® im Vergleich zu anderen bestehenden Modellen in der Beratung oder begleiteten Veränderung
  • Forschung in der Beratung
  • Evaluation und Qualitätsmanagement in der Beratung

Ausbildungskonzept

Das Ausbildungskonzept besteht aus einem ganzheitlichen Gefäss für Theorie, Methoden und Entwicklungsprozess – mit Raum für die soziale, persönliche und spirituelle Dimension.

Die Ausbildungsgruppe spielt eine zentrale Rolle – als Spiegel, als Herausforderung, als Projektionsfläche, als Unterstützung und als Raum zum Experimentieren für Denken, Fühlen und Handeln.

Der Logosynthese®Diplomlehrgang in psychosozialer Beratung selbst wird als „temporäre Lernorganisation“ betrachtet und konzipiert. Dieses einzigartige Konzept ermöglicht es den Teilnehmenden, das Gelernte direkt anwenden, und fördert so ihre ganzheitliche Entwicklung. Die Eigenverantwortung und das Engagement sind wesentliche Bestandteile dieses Konzeptes. Diese hochprofessionelle Ausbildung ist nicht standardisiert: keine einzelnen Module mit wechselnden Teilnehmenden, kein Frontalunterricht in großen Gruppen. Die Ausbildung konzentriert sich auf einen längeren, intensiven persönlichen und beruflichen Lernprozess mit einem hohen Mass an gegenseitigem Engagement zwischen Lernenden und Lehrenden in einer unvergleichlichen Lernatmosphäre. Diese Ausbildung erlaubt eine Tiefe und Breite, die man nicht in vielen „lernenden Systemen“ findet.

Als zentrales Element treffen sich regelmässig vier Teilnehmende zwischen den Seminarblöcken, um das Lernen und Verstehen des neuen Materials zu unterstützen. Diese Praxisgruppen können auch online stattfinden.

Sie werden regelmässig Supervision während der Seminarblöcke erhalten und individuell zwischen den Seminarblöcken betreut werden mit fachkundigen Supervisoren/Supervisorinnen aus dem Bereich der Logosynthese®oder der Beratung.

Der Diplomlehrgang umfasst 5 Ausbildungselemente:

Das erste Element besteht aus den Dreitagesseminaren, welche Konzepte und Methoden der Beratung und Begleitung von Menschen, mit Übungen zur Anwendung in der eigenen Arbeitspraxis, sowie Supervision und persönlichen Prozess vermitteln.

Tag 1: 3 Stunden Supervision, 3 Stunden Theorie

Am ersten Halbtag wird eine Gruppensupervision angeboten, die von einer Person des Ausbildungsteams geleitet wird. Dort bringen die Lernenden ihre Fragen zur Theorie und Praxis ein.

Am zweiten Halbtag beginnt die Theorievermittlung und wird mit Übungen kombiniert. Dieser Block Theorievermittlung wird sowohl vom Ausbildungsteam als auch von externen Referenten bestritten, die zu einem Thema des Lernzielkataloges unterrichten.

Tag 2: 6 Stunden Theorie und Praxis

Fortsetzung der Theorievermittlung und Präsentationen durch einen Referenten, der von der Ausbildungsleitung zum Thema und Lernzielen instruiert ist. Allenfalls Ergänzung mit Praxisgruppen.

Tag 3: 3 Stunden Praxis, 3 Stunden persönliche Entwicklung

Der Vormittag startet mit der Gruppenprozess-Sitzung, die nach einem speziellen Lernmodell gestaltet ist.  Danach wird die Ausbildungsgruppe von einem Mitglied des Ausbildungsteams begleitet, und sowohl persönliche und Gruppenprozesse reflektiert auf der Basis der Logosynthese®.

Die praktischen Übungen erfolgen nach dem Modell der Praxisgruppen in Logosynthese®, in denen vier Rollen definiert sind: Rolle der Beratungsperson, Rolle des Coachs der Beratungsperson, Rolle des konstruktiven Kritikers und Rolle des Klienten (Ausführungen zu den Rollen siehe unter Praxisgruppe).  So lernen die Teilnehmenden aus jeder Rolle und Perspektive. Die Praxisgruppen werden direkt vor Ort supervidiert und ausgewertet. Der Nachmittag ist einer Gruppenprozess-Sitzung und dem Transfer in den Alltag gewidmet.

Das zweite Element sind die jährlichen Arbeitskonferenzen, die 6 Tage dauern, in englischer Sprache sind und im Ausland stattfinden, mit Begleitung durch das Ausbildungsteam.

Das dritte Element sind zusätzliche Supervisionsstunden in Gruppen oder einzeln, die bei den vom Institut anerkannten Supervisoren belegt werden können.

Das vierte Element ist die Selbsterfahrung resp. persönliche Entwicklung.

Das fünfte Element ist die Lektüre der Fachliteratur gemäss Literaturliste und das Verfassen der Berichte mit Selbstreflektion über die berufliche und persönliche Entwicklung.

Literaturliste

Literatur Logosynthese:

Lammers W.: Logosynthese®Mit Worten Heilen, Praxisbuch für Beratung, Coaching und Psychotherapie, 2014

Lammers W.: Selbstcoaching mit Logosynthese®, 2012

Lammers W.: Kleine Wunder. Die Praxis der Logosynthese®, 2019

Literatur Beratung:

Brem-Gräser, L.: Handbuch der Beratung für helfende Berufe, 1993

Buer, F.: Lehrbuch der Supervision, 1999
Graf, P.: Konzeptentwicklung, 1995

Hennig G. & Pelz G.: Transaktionsanalyse. Lehrbuch für Therapie und Beratung, 2007

Klemenz, Bodo: Konzepte – Methoden – Perspektiven. Tübingen dgf, 2014

Mutzeck, W.: Kooperative Beratung, 1997

Nestmann, F., Engel, F.: Das Handbuch der Beratung, 2007

Richter, H. E.: Engagierte Analysen, 1978

Rogers, C.: Die nicht-direktive Beratung, 1985

Stewart, I.: Transaktionsanalyse in der Beratung, 2000

Weiterführende Literatur:

Bauer, J.: Das Gedächtnis des Körpers, 2007

Hell, D.:Die Wiederkehr der Seele. Wir sind mehr als Gehirn und Geist, 2010

Rogers, Carl R.; Entwicklung der Persönlichkeit; Klett-Cotta, 1961/2002

Rosenberg, Marshall B.; Gewaltfreie Kommunikation; Junfermann, 2003

Abschlussqualifikation

Nach jedem Ausbildungsjahr verfasst der Teilnehmende einen Zwischenbericht mit den Lernerfahrungen und Lernprozessen im Bereiche der beruflichen und persönlichen Entwicklung. Dieser wird mit dem Ausbildungsverantwortlichen besprochen und weitere Ziele und Massnahmen festgelegt.

 Die Prüfung besteht aus zwei Teilen:

Diplomarbeit (1. Teil Prüfung)

Der Lernende des Logosynthese®Diplomlehrganges in psychosozialer Beratung schreibt eine Diplomarbeit von zehntausend Wörtern (20 – 30 Seiten).

Die Diplomarbeit umfasst die folgenden Themen:

  • Logosynthese®-Beratungskonzept
  • Lernprozess und persönliche Entwicklung im Blickwinkel der Logosynthese®
  • einen Fall mit einem Klienten/ einer Klientin beschreiben, in dem das Lernen und die Anwendung der Logosynthese®durch den Teilnehmenden sichtbar wird.

Wenn die Diplomarbeit akzeptiert ist, dann kann der Kandidat sich zur mündlichen Prüfung (2. Teil Prüfung) anmelden.

Mündliche Prüfung (2. Teil Prüfung)

An der mündlichen Prüfung stellt der Kandidat die einen Klienten in der Beratung vor und beantwortet die Fragen der Experten. Die mündliche Prüfung dauert 45 Minuten. Die Experten sind anerkannte Fachpersonen aus dem Bereich der psychosozialen Beratung, Coaching oder Psychotherapie und sind Practitioner in Logosynthese®. Die mündliche Prüfung wird aufgezeichnet.

Die Experten entscheiden vor Ort über das Bestehen der Prüfung und teilen dies dem Kandidaten/der Kandidatin mit.

Bei Ablehnung ist ein schriftliches Protokoll sofort nach der Prüfung zu verfassen.

Die Prüfungsexperten werden von der Institutsleitung gewählt und sind unabhängig vom Ausbildungsteam des Diplomlehrganges.

Absenzenregelung

In den drei Ausbildungsjahren müssen mindestens 68 (von 72) Seminartage Anwesenheit nachgewiesen werden. Mindestens 24 Stunden (= 32 Lektionen) Einzelsupervision und 40Stunden (mind. 50 Lektionen) individuelle persönliche Entwicklung einzeln oder in Gruppen (Selbsterfahrung) sind zu absolvieren.

Zusätzliche Seminartage in der Logosynthese®,können in anderen Instituten oder in Logosynthese-Ausbildungsprogrammen durchgeführt werden, nach Absprache mit der Ausbildungsleitung, wenn noch zusätzliche Lektionen geleistet werden müssen. Diese Zusatzkosten sind nicht in der Ausbildungspauschale enthalten.

Im Notfall (Krankheit, Geburt, Todesfall) ist umgehend die Ausbildungsleitung zu informieren für die Suche einer Lösung und Festlegen der entsprechenden Massnahmen.

Diplomierung

Der Teilnehmende erhält das Diplom für den Logosynthese® Diplomstudiengang in psychosozialer Beratung nach Erfüllung folgender Kriterien:

  • Teilnahme an der gesamten Ausbildung (mind. 63 Seminartage)
  • Nachweis von mindestens 40 Stunden Beratungsprozess einzeln oder in Gruppen (Selbsterfahrung)
  • Nachweis von mindestens 18 Stunden Einzelsupervision und 12 Stunden Gruppensupervision
  • Nachweis von mindestens 5 Stunden der individuellen persönlichen Entwicklung in Logosynthese® (Selbsterfahrung)
  • Nachweis von 150 Stunden supervidierter Tätigkeit als Berater
  • 2 Zwischenberichte nach dem 1. und 2. Ausbildungsjahr
  • Bestandene Diplomprüfung (schriftlich und mündlich) gemäss Prüfungsordnung

Er /Sie trägt den Titel Dipl. psychosozialer Berater Logosynthese® bzw. Dipl. psychosoziale Beraterin Logosynthese® und wird vom Institut für Logosynthese® Schweiz ausgestellt.

Der Titelträger/Die Titelträgerin ist berechtigt, Aktivmitglied bei der SGfB zu werden. Zudem erhält er/sie bei der LIA den Titel Practitioner in Logosynthese®.

Während des Diplomlehrgangs ist eine Mitgliedschaft in Ausbildung bei der SGfB möglich und empfohlen.

Eine Rückerstattung der Ausbildungskosten von 50% (max. CHF 10‘000) kann der Titelinhaber bei der Anmeldung zur eidgenössischen Höheren Fachprüfung beantragen. Der Antrag wird beim Bund (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI) eingereicht, siehe auch unter folgendem Link